SELF – PUBLISHING – EIN ERFAHRUNGSBERICHT TEIL 2


Das Manuskript steht, die letzte Überarbeitungsrunde ist bald beendet.  Wer viele Monate oder Jahre gearbeitet hat, möchte seinem Herzensprojekt  den besten Start ermöglichen. Spätestens jetzt beginnt ein Self – Publisher – Jungautor sich mit den vielen Möglichkeiten der Veröffentlichungsplattformen auseinanderzusetzen. Die Auswahl ist gewaltig. Wohin also mit dem Herzensprojekt? 20150708_201805

Tolino, Neobooks, XinXii, BoD, ePubli oder Amazon, sind nur ein paar der Anbieter, die zur Auswahl stehen. Ich habe mir in den letzten Wochen alle Plattformen genau angesehen, habe viele Diskussionen über die jeweiligen Vor und Nachteile mit verfolgt. Ein wirklich guter Leitfaden war für mich die Self – Publisher – Bibel  von Matthias Matting, der eine grandiose Liste der Distrubtoren und Anbieter zusammengestellt hat. Was mir und vermutlich den meisten Autoren wichtig ist: ein Anbieter der sich um Autoren bemüht und gute Konditionen bietet. Bei dem das Herzensprojekt (und natürlich auch Herzensprojekte) gut aufgehoben und der Autor König ist. Dabei habe ich mir auch die Frage gestellt: Was sind denn all diese Anbieter? Sie bieten nichts anderes als eine Dienstleistung an! Und genauso wie ich als Autor eine Verpflichtung gegenüber meinen Lesern habe, nämlich ein bestmögliches Produkt herauszubringen, haben auch diese Dienstleister eine Verpflichtung gegenüber ihren Kunden. Den Autoren.

Welcher Distrubtor für das jeweilige Manuskript und den Autor infrage kommt, hängt davon ab,  wo der Autor für sich die besten Konditionen sieht und sich vor allem auch wohl fühlt. Bei Neobooks sehen sich Lektoren von Droemer Knaur und Rowolth nach vielversprechenden Büchern und Autoren um. Ein nicht von der Hand zu weisendes Argument über Neobooks zu veröffentlichen.  Zumindest wenn der Autor von einer Verlagsveröffentlichung träumt. Bei BoD kann der Autor sein Werk nicht nur als E-Book veröffentlichen, sondern auch als Taschenbuch, was auch bei einigen anderen Anbietern wie ePubli geht. Darüber hinaus gibt es Hilfe beim Konvertieren in mobi und ePub Dateien. Was viele Unabhängige Seiten ebenfalls anbieten.  Wer sich nicht auch noch mit dem Konvertieren des Manuskripts herumschlagen möchte, findet viel Hilfe im Netz. Ich selbst habe mit Jana Köbel Übersetzung und eBook – Service eine super liebe Ansprechpartnerin an meiner Seite, die mir die Konvertierung abnimmt. Ihre Referenzen sprechen für sich. Ich für meinen Teil bin mir sicher, dass mir diese Hilfe viele schlaflose Nächte erspart.

Ich habe mich am Ende für Amazon entschieden. Warum? Weil Amazon eine gewaltige Plattform bietet, viele Leser erreicht und mit dem KDP Programm viel für seine Autoren tut. Nebenbei gibt es noch tolle Wettbewerbe, wie den Amazon Autoren – Preis Entdeckt! oder aktuell den Kindle Storyteller. Darüber hinaus sind die Tantiemen gut und mit Kindle Unlimited gibt es auch für Neuautoren eine Chance auf Sichtbarkeit. Wer sein Buch als Taschenbuch in der Hand halten möchte kann Amazons CreateSpace nutzen. Für mich als Debütautor der Himmel auf Erden. Zumindest was die Voraussetzungen angeht.

Ich kann nur jedem Debütautor raten sich Gedanken darüber zu machen, was einem selbst beim Veröffentlichen wichtig ist. Dann alle Anbieter genau ansehen, eine Liste mit den Vor und Nachteilen erstellen und sich erst entscheiden, wenn das Autorenherz JA! schreit. Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt und der Distrubtor ist der Landschaftsgärtner, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht, damit der Garten gedeihen kann.

Eure Emily

 

Share on FacebookTweet about this on TwitterPin on Pinterest